Mitunter kann eine Sitzung lustig beginnen, besonders dann, wenn man von dritter Seite ein Schauspiel präsentiert bekommt, mit dem nicht zurechnen war.
Heute war so ein Fall. Ich sitze in einer Verhandlung vor dem Jugendschöffengericht, gemeinsam mit weiteren Verteidigern und entsprechenden Angeklagten.
Die Vorsitzende war gerade im Begriff zu beginnen, vielmehr die unterbrochene Hauptverhandlung fortzusetzen, als sich die Türe öffnete und ein Mann, begleitet von einer Fahne, die den gesamten Sitzungssaal ergriff, mit den Worten eintrat, „hier bin ich“ und direkt zu den Pressestühlen lief.
Verwundert richteten sich nun alle Blicke auf diesen Menschen. Die Vorsitzende mahnte ihn zur Ruhe, jedoch ohne Erfolg. Denn so rief der Mann zunächst nach einem ihm bekannten Strafrichter, hier am Gericht. Es ist zu vermuten, dass dies wohl so etwas wie vorauseilender Gehorsam war. Denn noch im Sitzungssaal legte er ein astreines Geständnis ab. „Ich habe eh Hausverbot hier.“
Er pöbelte munter und immer aggressiver alle Beteiligten im Saal an. Es kam sodann auch leichte Unruhe unter den Anwesenden auf, nicht zu letzt wegen des Umstandes, dass nicht klar war, ob möglicherweise in naher Zukunft ein Stuhl geflogen kommt.
Dem griffen die herbeigeeilten Wachtmeister jedoch zum Glück vor.
Dieser Vorfall selbst tat aber der weiteren Verhandlung keinen Abbruch. Insgesamt war es ein sehr angenehmes Verhandeln mit dem Gericht, was nicht zuletzt auch an der guten Verhandlungsführung der Vorsitzenden liegt.
Es war ein netter Verhandlungstag.
Heute war so ein Fall. Ich sitze in einer Verhandlung vor dem Jugendschöffengericht, gemeinsam mit weiteren Verteidigern und entsprechenden Angeklagten.
Die Vorsitzende war gerade im Begriff zu beginnen, vielmehr die unterbrochene Hauptverhandlung fortzusetzen, als sich die Türe öffnete und ein Mann, begleitet von einer Fahne, die den gesamten Sitzungssaal ergriff, mit den Worten eintrat, „hier bin ich“ und direkt zu den Pressestühlen lief.
Verwundert richteten sich nun alle Blicke auf diesen Menschen. Die Vorsitzende mahnte ihn zur Ruhe, jedoch ohne Erfolg. Denn so rief der Mann zunächst nach einem ihm bekannten Strafrichter, hier am Gericht. Es ist zu vermuten, dass dies wohl so etwas wie vorauseilender Gehorsam war. Denn noch im Sitzungssaal legte er ein astreines Geständnis ab. „Ich habe eh Hausverbot hier.“
Er pöbelte munter und immer aggressiver alle Beteiligten im Saal an. Es kam sodann auch leichte Unruhe unter den Anwesenden auf, nicht zu letzt wegen des Umstandes, dass nicht klar war, ob möglicherweise in naher Zukunft ein Stuhl geflogen kommt.
Dem griffen die herbeigeeilten Wachtmeister jedoch zum Glück vor.
Dieser Vorfall selbst tat aber der weiteren Verhandlung keinen Abbruch. Insgesamt war es ein sehr angenehmes Verhandeln mit dem Gericht, was nicht zuletzt auch an der guten Verhandlungsführung der Vorsitzenden liegt.
Es war ein netter Verhandlungstag.
1 Kommentare:
Ja, wie, Hausverbot im Gericht? Und wenn der jetzt was anstellt, kann man ihn nicht zur Verhandlung laden? ;)
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