Freitag, 27. Februar 2009

Göttinger Polizei stellt unschuldige Bankräuber

In der Printausgabe des Göttingen Tageblatts vom gestrigen Tage, konnte man mal wieder einer Meldung entnehmen, was passiert, wenn Zeugen zu aufmerksam sind und die Polizei, die Angaben eines Hinweisgebers nicht hinterfragt.

So geschehen in Groß Ellershausen, ein Stadtteil von Göttingen. Ein Zeuge rief, da er auf einem einsamen Feldweg zwei Männer in einem Kastenwagen sah, die Polizei an und teilte mit, dass diese maskiert seien und einen Fluchtplan dabei hätten. Folgende Meldung lief dann also bei der Polizei auf; zwei maskierte Männer vor der Bank. Das die Sitzbank gemeint war, blieb jedoch unerwähnt. Die Polizei macht also das, was bei einem vermutlichen - echten - Banküberfall üblich ist und stellte schließlich die beiden tatverdächtigen Männer.
Man sollte hierbei nicht unerwähnt lassen, dass zum einen dort in der Feldmark, wohl des öfteren Sitzbänke geklaut werden und zum anderen, dass das in Groß Ellershausen ansässige Kreditinstitut bereits einmal von einem echten Bankräuber heimgesucht worden war.

Glücklicherweise für die Betroffenen klärte sich dann aber das Missverständnis schnell wieder auf. Der Fluchtplan war ein topografische Karte und bei den beiden Männern handelte sich um zwei Mitarbeiter eines Ingenieurbüros, die beauftragt waren, Bodenproben zu entnehmen.

2 Kommentare:

doppelfish hat gesagt…

Na, der Bankraub hätte sich zumindest lohnen können. Die "anderen" Banken sind ja alle pleite, da kann die Polizei im Revier bleiben.

Tobias Feltus hat gesagt…

Auch eine mögliche Erklärung, für das schnelle Einschreiten der Polizei