Das ist mir noch nie passiert.
Anfang der Woche hatte ich einen Termin in einer Ordnungswidrigkeitensache vor dem Amtsgericht Bad Hersfeld. Ich war bereits ein paar Minuten vor Beginn der Verhandlung – die erste an diesem Verhandlungstage – vor dem Gerichtssaal, dessen Tür auch bereits offen stand. Drinnen sah ich einen Kollegen an dem Platz sitzen, auf den ich mich eigentlich setzen wollte. Ich dachte zunächst, dass es der Kollege sei, der in der nachfolgenden Angelegenheit verteidigen würde und bereits Platz genommen hatte. Also ging ich in den Sitzungssaal, um dies zu erfragen. Noch bevor ich aber meine Frage formulieren konnte, fragte besagter Kollege mich, ob ich Herr Meyer sei, denn er sei für Herrn Meyer in Untervollmacht hier, hätte aber keine Akte dabei und wisse daher auch nicht, worum es eigentlich ginge.
„Nein“, antwortete ich ganz erstaunt, „ich bin sein Rechtsanwalt, Rechtsanwalt Feltus. Herr Meyer ist er“ und zeigte dabei auf den hinter mir stehenden Mandanten, der ebenfalls sehr erstaunt war.
Es konnte nicht aufgeklärt werden, wie dieser, mir vollkommen unbekannte und niemals von mir unterbevollmächtigte, Kollege von der Verhandlung, dem Verfahren und dem Namen meines Mandanten erfahren hat.
Der Kollege ist dann unverrichteter Dinge von dannen gezogen.
Anfang der Woche hatte ich einen Termin in einer Ordnungswidrigkeitensache vor dem Amtsgericht Bad Hersfeld. Ich war bereits ein paar Minuten vor Beginn der Verhandlung – die erste an diesem Verhandlungstage – vor dem Gerichtssaal, dessen Tür auch bereits offen stand. Drinnen sah ich einen Kollegen an dem Platz sitzen, auf den ich mich eigentlich setzen wollte. Ich dachte zunächst, dass es der Kollege sei, der in der nachfolgenden Angelegenheit verteidigen würde und bereits Platz genommen hatte. Also ging ich in den Sitzungssaal, um dies zu erfragen. Noch bevor ich aber meine Frage formulieren konnte, fragte besagter Kollege mich, ob ich Herr Meyer sei, denn er sei für Herrn Meyer in Untervollmacht hier, hätte aber keine Akte dabei und wisse daher auch nicht, worum es eigentlich ginge.
„Nein“, antwortete ich ganz erstaunt, „ich bin sein Rechtsanwalt, Rechtsanwalt Feltus. Herr Meyer ist er“ und zeigte dabei auf den hinter mir stehenden Mandanten, der ebenfalls sehr erstaunt war.
Es konnte nicht aufgeklärt werden, wie dieser, mir vollkommen unbekannte und niemals von mir unterbevollmächtigte, Kollege von der Verhandlung, dem Verfahren und dem Namen meines Mandanten erfahren hat.
Der Kollege ist dann unverrichteter Dinge von dannen gezogen.
