Bereits als die ersten Meldungen gestern über die Tragödie in Duisburg bekannt wurden, war klar, dass die Planung und Durchführung der diesjährigen Loveparade fehlerhaft gewesen sein muss.
Wenn nun der OB von Duisburg, Herr Adlof Sauerland, jedoch behauptet, dass das Sicherheitskonzept "stichhaltig" gewesen sei, aber wahrscheinlich "individuelle Schwächen" Auslöser der Katastrophe gewesen seien (wie u.a. hier zu lesen war), klingt das wie purer Hohn, ganz davon abgesehen, dass ein Konzept wohl spätestens dann nicht mehr stichhaltig ist, wenn es derart gravierende "individuelle Schwächen" aufweist, bzw. durch einen solchen Vorfall zu Tage fördert.
Mehr als armselig ist auch die Erklärung des vermeintlichen Experten, dem Panikforscher Herrn Michael Schreckenberg, der angegeben haben soll, "im Sicherheitsplan war nicht vorgesehen, dass Menschen von oben herunterfallen" und insoweit keine Mängel bei der Sicherheitsplanung zu erkennen vermeint (Quelle: tageschschau.de). Es ist ja auch derart fernliegend, dass Menschen von einer Treppen stürzen können.
Nicht unberücksichtigt sollte bleiben, dass dieser "Fachmann" an der Planung des Sicherheitskonzeptes der diesjährigen Loveparade beteiltigt gewesen ist.
Das Mathematik nicht jedermanns Stärke ist, ist wohl kein Geheimnis und auch generell nicht weiter schlimm. Wenn aber die Stadt Duisburg behauptet, oder durch ihren Pressesprecher behaupten lässt, das Veranstallungsgelände sei nicht zu klein gewesen, so zeigt dies, dass Mathematik auch dort nicht zu deren Stärken zählt. Denn sollen wirklich 260.000 qm für 1,4 Millionen Besucher ausreichen? Das entspräche pro Besucher etwa 0,2 qm.
Es wird abzuwarten sein, ob all die Fragen, die nun nach solch einer Tragödie auftauchen, auch tatsächlich geklärt werden können.
Wenn nun der OB von Duisburg, Herr Adlof Sauerland, jedoch behauptet, dass das Sicherheitskonzept "stichhaltig" gewesen sei, aber wahrscheinlich "individuelle Schwächen" Auslöser der Katastrophe gewesen seien (wie u.a. hier zu lesen war), klingt das wie purer Hohn, ganz davon abgesehen, dass ein Konzept wohl spätestens dann nicht mehr stichhaltig ist, wenn es derart gravierende "individuelle Schwächen" aufweist, bzw. durch einen solchen Vorfall zu Tage fördert.
Mehr als armselig ist auch die Erklärung des vermeintlichen Experten, dem Panikforscher Herrn Michael Schreckenberg, der angegeben haben soll, "im Sicherheitsplan war nicht vorgesehen, dass Menschen von oben herunterfallen" und insoweit keine Mängel bei der Sicherheitsplanung zu erkennen vermeint (Quelle: tageschschau.de). Es ist ja auch derart fernliegend, dass Menschen von einer Treppen stürzen können.
Nicht unberücksichtigt sollte bleiben, dass dieser "Fachmann" an der Planung des Sicherheitskonzeptes der diesjährigen Loveparade beteiltigt gewesen ist.
Das Mathematik nicht jedermanns Stärke ist, ist wohl kein Geheimnis und auch generell nicht weiter schlimm. Wenn aber die Stadt Duisburg behauptet, oder durch ihren Pressesprecher behaupten lässt, das Veranstallungsgelände sei nicht zu klein gewesen, so zeigt dies, dass Mathematik auch dort nicht zu deren Stärken zählt. Denn sollen wirklich 260.000 qm für 1,4 Millionen Besucher ausreichen? Das entspräche pro Besucher etwa 0,2 qm.
Es wird abzuwarten sein, ob all die Fragen, die nun nach solch einer Tragödie auftauchen, auch tatsächlich geklärt werden können.
4 Kommentare:
Zitat aus den Vorschriften: „Die lichte Breite eines jeden Teiles von Rettungswegen muss für die darauf angewiesenen Personen bei Versammlungsstätten im Freien sowie Sportstadien mindestens 1,20 m je 600 Personen betragen)
Der Tunnel ist maximal 20 Meter breit... langt also für 10.000 Personen....
Oder anders gesagt; wenn auf dem Gelände ca. 500.000 Personen drauf passen, hätte es Rettungswegen von insgesamt 1.000 Meter (entspricht 1 km...) Breite geben müssen...
Zitat aus den Vorschriften: „Die lichte Breite eines jeden Teiles von Rettungswegen muss für die darauf angewiesenen Personen bei Versammlungsstätten im Freien sowie Sportstadien mindestens 1,20 m je 600 Personen betragen)
Der Tunnel ist maximal 20 Meter breit... langt also für 10.000 Personen....
Oder anders gesagt; wenn auf dem Gelände ca. 500.000 Personen drauf passen, hätte es Rettungswegen von insgesamt 1.000 Meter (entspricht 1 km...) Breite geben müssen...
Es handelt sich hierbei jedoch nur um den (einzigen) Zugang, Notausgänge, Rettungswege etc. waren noch weitere vorhanden, lt. Medien sind diese auch nach dem Vorfall von Ordnern geöffent worden, so dass der Vorschrift möglicherweise genüge getan wurde
Ich zitiere zwar widerwillig die BILD, aber bereits am 21.07.2010 gab es darin einen Artikel, wonach mehr als 1.000.000 Raver erwartet würden.
http://www.bild.de/BILD/regional/ruhrgebiet/aktuell/2010/07/22/loveparade/grosser-planer-zur-mega-party-in-duisburg.html
Hatten die Verantwortlichen bei der Genehmigung also mit Schnee und Eis mitten im Juli gerechnet, wenn sie von einer Teilnehmerzahl zwischen 250.000 und 500.000 ausgigingen?
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